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Ort am Ursprung

Ursprünglichkeit und Besonderheit sind schon dem Ortsnamen eingeschrieben (unser Flurname heisst wohl nicht zufällig «Ursprung» …). Erbaut wurden die Atelierhäuser am Waldrand in den 1950er und 1960er Jahren durch das Künstlerpaar Gottfried Honegger und Warja Lavater. Prominente Kulturschaffende wie Max Frisch und Jürg Federspiel haben hier gelebt und gearbeitet und waren aktive Teile der sozialen Utopie «Künstlerkolonie Gockhausen».
Schon seit einem Vierteljahrhundert sind wir hier zu Hause; hegen und pflegen den Ort und entwickeln seine Besonderheiten weiter. Die leichten, amerikanisch/nordisch anmutenden Pavillons sind nachhaltig und sorgfältig materialisiert (alles in Holz).

Inspirierende Stimmung

Der Ort ist erfüllt mit guten Energien. Er hat ein angenehmes Klima der Entspanntheit und der Inspiration. Die Atelierhäuser sind «lived in» ein lebendiges familiäres Biotop, zu dem auch unsere Viechereien gehören (Pferde, Ponys, Esel, Maultiere, Hund und diverse Katzen).
Etwas ganz Besonderes ist das Nordlicht, das von der grünen Waldkulisse reflektiert wird und die Räume angenehm durchflutet. Die präzis gesetzten Fenster wirken wie Bilder auf Wald und Weide; sie lassen innen und aussen verschmelzen und machen den Lauf der Jahreszeiten direkt erlebbar.
Die besonderen Energien des Ortes am Waldrand geben wir gerne weiter!

Eduard Neuenschwander, Architect und Umweltgestalter
Claudia Moll und Axel Simon, Zürich, gta Verlag, 2009